Grüne wollen geeignete Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche

Grüne Gemeinderatsfraktion beantragt Konzepterstellung, um geeignete Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu erarbeiten.

Fraktionsvorsitzender Manfred Machoczek: „Kinder und Jugendliche brauchen Aufenthaltsmöglichkeiten, Spielplätze und Bolzplätze mehr denn je. Gerade die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass niederschwellige Treffpunkte an der frischen Luft essentiell sind.“

Nachdem nun zunehmend Schulhöfe in Kirchheim für die Allgemeinheit geschlossen werden, können Kinder und Jugendlichen diese Plätze nicht mehr zum Spielen nutzen. Daher hat die Grüne Gemeinderatsfraktion die Erstellung eines Konzepts bezüglich geeigneter Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten beantragt. Im Ausschuss für Bildung, Soziales und Bürgerdienste wurde dieser Antrag mehrheitlich angenommen. In einem ersten Schritt sollen geeignete Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten aufgezeigt und in einem zweiten Schritt ausgebaut und ertüchtigt werden.

Solche Plätze sind laut der Grünen Gemeinderatsfraktion wichtig, damit die Kinder und Jugendliche weiterhin Plätze zum Treffen haben. Sie bieten den jungen Kirchheimerinnen und Kirchheimern die Möglichkeit, ihre Freizeit selbstbestimmt und jenseits von Vereinen und Organisation zu gestalten.

Zur Vermeidung und Bekämpfung von Vandalismus auf Schulhöfen werden momentan alle Schulen bezüglich ihrer Problemstellungen und Lösungsmöglichkeiten untersucht. In diesem Zuge werden viele Schulhöfe für die Allgemeinheit teilweise oder ganz geschlossen. Vor einigen Jahren wurde im Gemeinderat die Grundsatzentscheidung getroffen, die Schulhöfe für die Allgemeinheit offen zu halten und im Gegenzug manche Spielplätze zu schließen. Dadurch fehlen nun geeignete Aufenthaltsplätze für Kinder und Jugendliche. 

Digitalisierung im Gesundheitswesen bietet große Chancen

14.04.22

 „Gesundheit ist eines der wichtigsten Güter“, führte Andreas Schwarz ein. Die Corona-Pandemie habe der Gesellschaft vor Augen geführt, welch ein hohes Gut es sei, gesund zu sein. Und sie habe allen gezeigt, wie wichtig Forschung und Innovation sind, um Lösungen zur Bekämpfung zu finden.
„Gesundheit und Innovation stehen in einem engen Verhältnis, wir sehen daher eine enorme Chance, wenn wir es schaffen, dass sich beides gegenseitig verstärkt. Im Gesundheitsbereich liegen enorme Innovationspotentiale: Telemedizin, Personalisierte Medizin, Digitalisierung im Gesundheitswesen, neue Medizintechnik, künstliche Intelligenz und vieles mehr.“, führte Andreas Schwarz. „Wir reden heute über die Digitalisierung im Gesundheitswesen, über deren Chancen und Herausforderungen. Die Digitalisierung der Medizin macht es möglich, Krankheiten schneller zu erkennen und besser zu überwachen. Digitale Anwendungen und neue Technologien bieten ein enormes Potenzial, das sich die Medizin zunutze machen kann: Mithilfe der Telemedizin und der digitalen Patientenakte kann die ambulante und stationäre Behandlung verbessert werden, auch im ländlichen Raum. Wir wollen Baden-Württemberg zum Vorreiter der Digitalisierung im Gesundheitswesen machen. Sie soll zum größtmöglichen Nutzen der Patientinnen und Patienten beitragen.“



„Es ist unstrittig, dass die Menschen vermehrt qualitativ hochwertige digitale Leistungen ihrer Krankenkasse und in der gesundheitlichen Versorgung erwarten. Die elektronische Patientenakte – die ePA – kann als zentrale digitale Sammelstelle aller gesundheitsrelevanter Informationen hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Sie muss bei den Punkten Registrierung, Technik, Dokumentation und Zugriffsberechtigungen noch nutzerfreundlicher werden – für die Versicherten genauso wie für Ärzte und andere Behandler. Dabei muss die Balance zwischen Datenschutz und Nutzbarkeit der digitalen Anwendungen sichergestellt werden.“ Führt Johannes Bauernfeind von der AOK aus.

 

Frau Prof.Dr. Winkler berichtete über Ergebnisse ihrer medizinethischen Forschungsprojekten zur Datennutzung für die Forschung. "Wir wissen aus Befragungen, dass Patienten in Deutschland allgemein eine hohe Bereitschaft haben, ihre klinischen Daten für biomedizinische Forschung zur Verfügung zu stellen. Sie haben aber auch konkrete Erwartungen an die die Gestaltung einer vertrauenswürdigen Steuerung der Wiederverwendung und Weitergabe klinischer Daten - wie etwa Transparenz und ein wirklicher Forschungsnutzen. Aus Sicht der Patient*innen und auch aus ethischer Sicht müssen daher nicht nur Datenschutzrisiken, sondern auch die Nicht-Nutzung der Daten gerechtfertigt und ausbalanciert werden."  

 

Im Schlusswort der Veranstaltung wurde auf die besondere Bedeutung der Datenerfassung hingewiesen. Diese sollte so vereinheitlicht werden, dass deren Nutzung barrierefrei für Forschung und Behandlung zugänglich und gleichzeitig der Datenschutz gewährleistet wird. Die Erfassung der Daten sollte so organisiert werden, dass Krankenhäuser und Arztpraxen nicht noch zusätzlich mit rein administrativen Aufgaben belastet werden und in Folge noch weniger Zeit für die eigentliche Pflege und Behandlung der Patienten ü

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